Herzlich Willkommen auf www.gebaermutterhalskrebs.ch
"Gebärmutterhalskrebs stellt für Frauen auf der ganzen Welt eine grosse gesundheitliche, psychologische und soziale Belastung dar."
Weltweit stirbt alle zwei Minuten eine Frau an Gebärmutterhalskrebs. Global gesehen ist Gebärmutterhalskrebs(Zervixkarzinom) die bei Frauen am zweithäufigsten auftretende Krebsart. Jedes Jahr werden weltweit fast 500 000 neue Fälle gemeldet. Zervixkarzinome stellen nach Brust- und Lungenkrebs bei Frauen auch die dritthäufigste Todesursache von Krebs dar. Es wird geschätzt, dass jährlich etwa 270 000 Frauen an dieser Krebsart sterben. 85% dieser Todesfälle ereignen sich in den Entwicklungsländern, wo Gebärmutterhalskrebs mehr Todesopfer als jede andere Krebsart fordert (1).
Gebärmutterhalskrebs: eine soziale, ökonomische und emotionale Belastung
Gebärmutterhalskrebs und dessen Nachbehandlungen können sowohl während als auch nach der Behandlung für das Überleben eines Patienten beträchtliche Herausforderungen darstellen und die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen (2 - 4). Die Diagnose und die Behandlung von Zellveränderungen im Gebärmutterhals (Vorstufen von Krebs) verursachen darüber hinaus oftmals erhebliche psychische Belastungen (1). Selbst kleinste Veränderungen geben vielen Frauen Anlass zur Beunruhigung (5). Dazu gehört beispielsweise die Sorge um Partnerbeziehungen, Fruchtbarkeit und Partnertreue. Oftmals werden auch die hohen Kosten für Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung und die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs als belastend empfunden (6 - 9). Wenn man berücksichtigt, dass Gebärmutterhalskrebs Frauen oft in der Blüte ihres Lebens trifft - wenn sie im Arbeitsleben stehen, Kinder grossziehen und sich um die Familie kümmern - sind die durch diese Krankheit hervorgerufenen sozialen, ökonomischen und emotionalen Belastungen enorm (3, 6, 10).
